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Schwerpunkt

CMD-Behandlung in Dresden: Physiotherapie bei Kiefergelenk­beschwerden

Der Kiefer knackt, es schmerzt beim Kauen oder Beißen, Sie pressen bei Stress die Zähne zusammen, dazu Kopfschmerzen, Nackenschmerzen oder Ohrgeräusche ohne klare Ursache: Dahinter steckt häufig eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD). In Dresden-Johannstadt behandle ich CMD mit Manueller Therapie und gezielten Übungen, auf Verordnung von Zahnarzt, Kieferorthopäde, Facharzt oder Allgemeinmediziner, für gesetzlich und privat Versicherte.

Was ist eine CMD?

Craniomandibuläre Dysfunktion bezeichnet eine Fehlfunktion im Zusammenspiel von Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Zähnen. Das Kiefergelenk ist eines der am häufigsten bewegten Gelenke des Körpers und eng mit Halswirbelsäule, Schultergürtel und dem Gleichgewichtssystem verbunden. Gerät dieses System aus der Balance, etwa durch Zähnepressen unter Stress, einen veränderten Biss oder Fehlhaltungen, können die Beschwerden weit über den Kiefer hinausreichen.

Viele Patientinnen und Patienten kommen mit Nacken- oder Kopfschmerzen zu mir und haben den Kiefer nie im Verdacht gehabt.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

So beschreiben Patientinnen und Patienten ihre Beschwerden, wenn sie das erste Mal anrufen:

  • „Mein Kiefer knackt, wenn ich den Mund öffne.“
  • „Kauen, Beißen oder Zusammenpressen tut weh.“
  • „Ich habe Schmerzen im Gesicht, im Nacken oder in der Schulter, und niemand findet die Ursache.“
  • „Ich beiße bei Stress die Zähne zusammen“ oder „Ich knirsche nachts.“
  • „Ich habe ständig Kopfschmerzen oder Migräne.“
  • „Ich habe Ohrgeräusche, einen Tinnitus oder ein Druckgefühl im Ohr.“

Typische Beschwerden bei CMD

  • Knacken, Reiben oder Blockieren im Kiefergelenk, eingeschränkte Mundöffnung
  • Schmerzen beim Kauen, Beißen, Pressen, Gähnen oder Sprechen
  • Zähneknirschen oder Zähnepressen (Bruxismus), oft nachts oder unter Stress
  • Verspannte oder schmerzhafte Kaumuskulatur, Schmerzen in Schläfe und Gesicht
  • Kopfschmerzen und Migräne, Nackenschmerzen, Verspannungen im Schultergürtel
  • Ohrgeräusche, Tinnitus, Druckgefühl im Ohr oder Schwindel, wenn andere Ursachen ausgeschlossen sind

Treffen mehrere dieser Punkte auf Sie zu, lohnt sich eine Abklärung. Die Diagnose stellt in der Regel der Zahnarzt, die physiotherapeutische Untersuchung ergänzt sie um den Blick auf Muskulatur, Gelenkmechanik und Haltung.

So läuft die CMD-Behandlung ab

  1. BefundIch frage nach Ihren Beschwerden, dem Verlauf und möglichen Auslösern. Dann untersuche ich Kiefergelenk, Kaumuskulatur, Mundöffnung, Halswirbelsäule und Haltung. Liegt ein zahnärztlicher Befund vor, beziehe ich ihn ein.
  2. BehandlungMit Manueller Therapie löse ich Verspannungen der Kaumuskulatur (von außen und bei Bedarf von innen), mobilisiere das Kiefergelenk und behandle mitbeteiligte Bereiche der Hals- und Brustwirbelsäule. Ergänzend kommen je nach Befund Weichteiltechniken, Atemlenkung und Entspannungsverfahren zum Einsatz.
  3. EigenübungenSie lernen wenige, gezielte Übungen für Kiefer, Nacken und Haltung, die in Ihren Alltag passen. Sie sind ein wesentlicher Teil der Behandlung.
  4. ZusammenarbeitBei Bedarf stimme ich mich mit Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt ab, etwa wenn parallel eine spezielle Aufbissschiene (Relaxierungsschiene) angepasst wird. Interdisziplinär erzielt die CMD-Therapie die besten Voraussetzungen.

Rezept und Kosten

Die CMD-Behandlung erfolgt immer auf Verordnung: Zahnärzte, Kieferorthopäden, Fachärzte und Allgemeinmediziner stellen dafür ein Rezept aus (Heilmittelverordnung, in der Regel Manuelle Therapie). Das gilt für gesetzlich und für privat Versicherte. Gesetzlich Versicherte zahlen die übliche Zuzahlung, Privatversicherte reichen die Rechnung bei ihrer Versicherung ein.

Noch kein Rezept?

Dann gibt es zwei Wege. Entweder Sie lassen sich zuerst zahnärztlich untersuchen. Oder Sie kommen zunächst zur Faszienanalyse (Privatleistung): Sie klärt, ob die Ursache Ihrer Beschwerden tatsächlich im Kiefer liegt oder zum Beispiel im Becken, und schließt eine erste Behandlung des gefundenen Bereichs ein. Danach schicke ich Sie mit dem Befund zum Zahnarzt oder Arzt, der Ihnen ein Rezept für die Weiterbehandlung ausstellen kann.

Warum bei mir

Ich bin Physio- und Manualtherapeut mit anerkannter Fortbildung als CMD-Therapeut und behandle Kiefergelenkbeschwerden seit vielen Jahren als Schwerpunkt. Sie bekommen bei mir keine Behandlung von der Stange, sondern einen Befund, der Kiefer, Haltung und Alltag zusammen betrachtet.

Häufige Fragen zur CMD-Behandlung

Woran erkenne ich, ob meine Beschwerden vom Kiefer kommen?

Typische Hinweise sind: Der Kiefer knackt, es schmerzt beim Kauen, Beißen oder Pressen, die Mundöffnung ist eingeschränkt, Sie beißen bei Stress die Zähne zusammen oder knirschen nachts, die Kaumuskulatur ist verspannt, und dazu kommen Schmerzen im Gesicht, Nacken oder in der Schulter, Kopfschmerzen oder Migräne, Ohrgeräusche oder Tinnitus ohne eindeutige andere Ursache. Ob tatsächlich eine CMD vorliegt, klärt die Untersuchung beim Zahnarzt zusammen mit dem physiotherapeutischen Befund.

Brauche ich ein Rezept für die CMD-Behandlung?

Ja. Die CMD-Behandlung erfolgt immer auf Verordnung (Rezept) von Zahnarzt, Kieferorthopäde, Facharzt oder Allgemeinmediziner, bei gesetzlich wie bei privat Versicherten. Haben Sie noch kein Rezept, gibt es zwei Wege: Sie lassen sich zuerst zahnärztlich untersuchen, oder Sie kommen zunächst zur privaten Faszienanalyse. Die klärt, ob der Kiefer tatsächlich die Ursache ist, und schließt eine erste Behandlung ein. Mit dem Befund schicke ich Sie dann zum Zahnarzt oder Arzt, der Ihnen ein Rezept für die Weiterbehandlung ausstellen kann.

Wie viele Behandlungen sind nötig?

Das hängt davon ab, wie lange die Beschwerden bestehen und welche Strukturen beteiligt sind. Eine Verordnung umfasst üblicherweise sechs Behandlungen. Nach dem Befund bespreche ich mit Ihnen, was realistisch ist. Die Eigenübungen zwischen den Terminen haben großen Anteil am Verlauf.

Arbeiten Sie mit meinem Zahnarzt zusammen?

Ja. Bei CMD greifen Zahnmedizin und Physiotherapie ineinander, etwa wenn parallel eine spezielle Aufbissschiene (Relaxierungsschiene) angepasst wird. Ich stimme mich auf Wunsch mit Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt ab.

Was kann ich selbst tun?

Viel. Bewusstes Lockerlassen des Kiefers am Tag (Zähne auseinander, Zunge entspannt am Gaumen), Wärme bei verspannter Kaumuskulatur, Stressabbau und die Eigenübungen, die Sie bei mir lernen. Was im Einzelfall sinnvoll ist, besprechen wir in der ersten Sitzung.

Wo findet die Behandlung statt?

In der Fetscherstraße 111 (Eingang Pfotenhauerstraße) in Dresden-Johannstadt, in den Räumen der Physiotherapie Liebscher. Parkplätze gibt es gegenüber oder in den Seitenstraßen. Die Bushaltestellen sind wenige Gehminuten entfernt. Die Adresse ist mit Straßenbahn und Bus gut erreichbar, auch aus Striesen, Blasewitz, der Altstadt und der Neustadt.

Termin für die CMD-Behandlung anfragen

Schreiben Sie mir kurz, was Sie beschwert. Ich melde mich innerhalb eines Werktags. Rezept, falls vorhanden, bringen Sie zum ersten Termin mit.