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Physiotherapie

Rücken- und Nackenschmerzen: behandeln, was weh tut, und die Ursache angehen

Schmerzen in der Hals- oder Lendenwirbelsäule, ein Nacken, der sich nicht drehen lässt, Ziehen oder Stechen im Schultergürtel, Kribbeln in den Händen, Schmerzen beim Heben und Tragen, Ausstrahlen ins Bein: In Dresden-Johannstadt behandle ich Rücken und Nacken mit Krankengymnastik und Manueller Therapie auf Rezept (gesetzlich und privat versichert) und baue danach die Kraft auf, damit es nicht wiederkommt.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

  • „Ich habe Schmerzen in der Halswirbelsäule und kann den Kopf nicht richtig drehen.“
  • „Es zieht oder sticht im Nacken und im Schultergürtel.“
  • „Mir kribbeln die Hände.“
  • „Mein unterer Rücken schmerzt, besonders beim Heben und Tragen.“
  • „Es strahlt aus, zieht oder kribbelt ins Bein.“
  • „Die Schmerzen kommen immer wieder, egal was ich mache.“

Bei Rückenschmerzen hilft Bewegung in der richtigen Dosis fast immer besser als Schonung.

Was dahinterstecken kann

Die häufigsten Ursachen sind muskulär: eine zu schwache tiefe Rumpfmuskulatur, Verspannungen durch Bildschirmarbeit oder einseitige Belastung, blockierte Wirbelgelenke und Fehlhaltungen, die sich über Jahre eingeschliffen haben. Ausstrahlende Beschwerden in Arme oder Beine entstehen, wenn Nerven gereizt werden, etwa durch Verspannung, Bandscheibenveränderungen oder Engstellen. Und bei Beschwerden, die trotz Behandlung immer wiederkehren, liegt die Ursache oft nicht an der schmerzenden Stelle, sondern im Faszien-Netzwerk an ganz anderer Stelle.

Treten Kraftverlust, Taubheit, Störungen beim Wasserlassen oder plötzliche starke Schmerzen auf, gehört das zuerst zum Arzt. Danach begleite ich die Behandlung.

So gehe ich vor

  1. BefundIch höre zu, teste Beweglichkeit, Kraft und Haltung und finde heraus, welche Strukturen beteiligt sind: Gelenke, Muskulatur, Nerven, Faszien. Vorhandene Befunde oder Bilder bringen Sie bitte mit.
  2. BehandlungManuelle Therapie, um blockierte Gelenke zu mobilisieren und Verspannungen zu lösen, Krankengymnastik mit gezielten Übungen, bei Bedarf Massage, Bindegewebsmassage oder Atemtherapie, auf Wunsch ergänzt um Schröpfen (Privatleistung). Was zum Einsatz kommt, richtet sich nach dem Befund.
  3. Übungen für zu HauseWenige, gezielte Übungen, die in Ihren Alltag passen. Sie sind der Teil der Behandlung, der zwischen den Terminen wirkt.
  4. Kraft aufbauenDamit die Beschwerden nicht wiederkommen, folgt der Aufbau der Körpermitte: im Einzeltraining an Pilatesgeräten, gelenkschonend und eins zu eins, oder im Pilates-Kurs in kleiner Gruppe.

Rezept und Kosten

Krankengymnastik und Manuelle Therapie verordnet Ihr Hausarzt oder Orthopäde (Heilmittelverordnung), für gesetzlich wie privat Versicherte. Gesetzlich Versicherte zahlen die übliche Zuzahlung, Privatversicherte reichen die Rechnung ein. Ohne Rezept stehen Ihnen die Faszienanalyse mit Erstbehandlung und das Einzeltraining als Privatleistungen offen; für die Weiterbehandlung bekommen Sie mit dem Befund beim Arzt das Rezept.

Wenn die Schmerzen immer wiederkommen

Dann lohnt sich ein anderer Blick. Die Faszienanalyse prüft das Bindegewebsnetz des ganzen Körpers auf Verklebungen und Spannungsknoten und findet häufig Ursachen, die bei der Untersuchung der schmerzenden Stelle allein verborgen bleiben. Sie lässt sich zu jeder Behandlung dazubuchen.

Häufige Fragen zu Rücken und Nacken

Brauche ich ein Rezept?

Für Krankengymnastik und Manuelle Therapie bei Rücken- und Nackenbeschwerden stellt Ihr Hausarzt oder Orthopäde eine Heilmittelverordnung aus, für gesetzlich wie privat Versicherte. Mit Rezept behandle ich Sie in den Räumen der Physiotherapie Liebscher. Ohne Rezept stehen Ihnen die Faszienanalyse (Privatleistung, mit Erstbehandlung) und das Einzeltraining an Pilatesgeräten offen. Zeigt die Analyse, dass eine Weiterbehandlung sinnvoll ist, bekommen Sie mit dem Befund beim Arzt das Rezept.

Ich kann den Kopf kaum drehen. Was hilft?

Eine blockierte oder stark verspannte Halswirbelsäule lässt sich mit Manueller Therapie meist gut mobilisieren. Dazu kommen Wärme, sanfte Bewegung und Übungen für die Nacken- und Schultermuskulatur. Wichtig ist, nicht in die Schonhaltung zu gehen, sondern den Bereich dosiert weiter zu bewegen. Kommen Schwindel, Taubheit oder Lähmungserscheinungen dazu, bitte zuerst ärztlich abklären lassen.

Mir kribbeln die Hände oder es zieht ins Bein. Ist das schlimm?

Kribbeln, Ziehen oder Ausstrahlen in Arme und Beine deutet darauf hin, dass ein Nerv gereizt wird, oft durch Verspannung, Fehlhaltung oder eine Bandscheibe. In vielen Fällen lässt sich das physiotherapeutisch gut behandeln. Treten Kraftverlust, Taubheit, Störungen beim Wasserlassen oder plötzliche starke Schmerzen auf, gehört das zuerst zum Arzt. Danach begleite ich die Behandlung.

Warum tut es beim Heben und Tragen weh?

Meist weil die tiefe Rumpfmuskulatur zu schwach ist, um die Wirbelsäule beim Heben zu stabilisieren, oder weil die Bewegung ungünstig ausgeführt wird. Beides lässt sich ändern: mit Kräftigung der Körpermitte und mit dem Erlernen rückenfreundlicher Bewegungsmuster, zum Beispiel im Einzeltraining an den Pilatesgeräten oder im Pilates-Kurs.

Was ist besser bei Rückenschmerzen: Schonen oder Bewegen?

In den allermeisten Fällen Bewegen. Schonung schwächt die Muskulatur und verlängert die Beschwerden. Welche Bewegung in welcher Dosis sinnvoll ist, hängt vom Befund ab, genau das klären wir im ersten Termin.

Meine Rückenschmerzen kommen immer wieder. Woran liegt das?

Häufig daran, dass bisher nur die schmerzende Stelle behandelt wurde, nicht die Ursache. Die kann in einer schwachen Körpermitte liegen, in Fehlhaltungen im Alltag oder in Verklebungen im Faszien-Netzwerk an ganz anderer Stelle. Für hartnäckige Fälle ist die Faszienanalyse gedacht.

Termin bei Rücken- oder Nackenschmerzen anfragen

Schreiben Sie mir kurz, wo es weh tut und seit wann. Ich melde mich innerhalb eines Werktags. Rezept, falls vorhanden, bringen Sie zum ersten Termin mit.